Die tz München schreibt aktuell, der Berliner CSD finde zweitägig unter dem Motto "Haltung ist Hot" statt. Gleichzeitig geht der Blick nach Sachsen Anhalt, wo CSD Organisatoren besorgt wegen der AfD sind und es heißt, die queere Community habe Angst.
Was ich nicht begreife, ist aus welchem Grund die queere Community eine solche Angst vor der AfD hat. Die AfD hat niemandem etwas getan und sie hat auch absolut nicht vor, die queere Community zu verbieten. Die AfD ist tolerant genug um zu sehen, dass man die Menschen leben lassen sollte, solange sie andere nicht zu etwas zwingen, was diese nicht wollen. Das wirklich Unbegreifliche daran ist jedoch, dass die queere Community die offensichtlichen Zusammenhänge zwischen der unkontrollierten Migration und dem Anstieg von Gewalttaten durch Angehörige bestimmter Migrantengruppen entweder nicht sieht oder absichtlich verdrängt. Die Zahlen der Polizei zeigen diese Gefahr ganz klar und wie hoch die Dunkelziffer bei Übergriffen auf diese Community ist, weiß am Ende niemand.
Wenn die Befürchtung dieser Organisationen also gar nicht lauten kann, verboten zu werden, woher kommt dann diese absolute Panik? Die Antwort ist simpel. Es geht um hart erkämpfte rechtliche Privilegien, um staatliche Gelder und den befürchteten Verlust von struktureller Macht. Niemand hat etwas dagegen, wenn die Community Vereine und Clubs gründet oder private Veranstaltungen organisiert. Aber mit diesen massiven staatlichen Geldern werden zum größten Teil genau solche Orte gar nicht finanziert. Sie fließen in höchst fragwürdige Projekte, die man unter dem Deckmantel von Vielfalt unseren Kindern aufbürdet.
Um das ungeheure Ausmaß und die Gefahr dieser Projekte zu verdeutlichen, nehme ich mich selbst als Beispiel. Als ich etwa vier oder fünf Jahre alt war, bemerkte ich in meinem direkten Umfeld, dass Mädchen weniger ruppig spielten als Jungs. Ich fand diesen friedlicheren Umgang wesentlich angenehmer und in meiner kindlichen Sprache äußerte ich damals den Wunsch, selbst ein Mädchen zu sein. Was heute für Aktivisten nach einer tiefen Identitätskrise klingt, war in Wahrheit eine absolute Normalität. Es handelte sich um eine völlig harmlose Phase der kindlichen Orientierung. Kinder probieren instinktiv verschiedene Rollen aus und suchen sich genau das Umfeld, welches ihnen in einem bestimmten Moment am besten tut. Damals bekam ich den Freiraum und die notwendige Zeit, diese Phase komplett ungestört zu durchleben. Genau dadurch konnte ich am Ende völlig gefestigt in meiner unumstößlichen echten Identität als Mann ankommen.
Heute ist dieser natürliche Schutzraum für Kinder systematisch abgeschafft worden. Wenn ich mir vorstelle, was man in der heutigen Zeit mit mir als ahnungslosem Kleinkind gemacht hätte, offenbart sich die absolute Gefahr dieser Ideologie. Staatlich finanzierte Projekte und ideologisch geschulte Akteure lauern förmlich auf exakt solche Aussagen. Meine harmlose kindliche Phase würde heutzutage sofort pathologisiert und unverzüglich als Beweis für eine Geschlechtsdysphorie umgedeutet werden. Das normale Ausprobieren dient heute als Startschuss für einen massiven institutionellen Apparat. Es beginnt mit der sozialen Umprogrammierung im Kindergarten, geht über das Aufdrängen neuer Pronomen und endet im fatalsten Fall bei irreversiblen körperlichen und pharmakologischen Eingriffen in der beginnenden Pubertät. Man lässt Kinder nicht mehr in Ruhe heranwachsen, sondern presst sie bei der geringsten Abweichung vom Stereotyp umgehend in ein künstliches Identitätsmodell.
Dieses Vorgehen ist kein Zufall und kein bedauerliches Versehen, sondern eiskalte Methode. Dogmatische Systeme müssen sich den Zugriff auf die Nachfolgegeneration so früh wie absolut möglich sichern, um ihre eigene Kontinuität aufrechtzuerhalten. Indem von Steuergeldern finanzierte Organisationen völlig normales kindliches Verhalten in behandlungsbedürftige Zustände umdefinieren, erschaffen sie sich systematisch ihre eigene zukünftige Klientel. Dieser manipulative Eingriff liefert die perfekte Rechtfertigung für die eigene institutionelle Existenz und sichert den ununterbrochenen Fluss staatlicher Fördergelder in gigantischer Höhe. Wir sprechen hier über ein riesiges institutionelles Geschäftsmodell, welches vorsätzlich und gezielt auf dem Rücken von Schutzbefohlenen ausgetragen wird.
Genau in dieser exakten Mechanik liegt die wahre Ursache für die aktuelle Hysterie dieser Vereine vor einem möglichen politischen Machtwechsel. Wenn starke politische Kräfte die Absicht formulieren, die staatlichen Subventionen für genau solche ideologische Projekte an Schulen und Kindergärten rigoros zu streichen, gerät das gesamte Geschäftsmodell in direkte Gefahr. Die lautstark inszenierte Existenzangst hat somit absolut nichts mit dem Schutz persönlicher Freiheiten zu tun. Die nackte Angst dieser institutionalisierten Akteure gilt einzig und allein dem Verlust ihrer strukturellen Macht. Sie fürchten das Ende ihres steuerfinanzierten Monopols auf die Köpfe unserer Kinder. Wenn die staatlichen Gelder wegfallen und die Klassenzimmer für externe Ideologen endlich geschlossen werden, bricht die wichtigste Säule ihrer ideologischen Reproduktion in sich zusammen. Das laute Wehklagen der Community ist somit keine Verteidigung von Toleranz, sondern schlichtweg der verzweifelte Überlebenskampf eines Systems, welches den Zugriff auf die nächste Generation um keinen Preis hergeben will.